Gemeinsamer Planungsraum

Freitag, 15.05.2026

Freistaat Sachsen treibt Neubaustrecke Dresden – Prag aktiv voran

Beim International Transport Forum (ITF) stellte der Freistaat Sachsen die Neubaustrecke Dresden – Prag in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. 

Bundes­verkehrs­minister Patrick Schnieder und der tschechische Verkehrs­minister Ivan Bednárik am Stand zur Neubaustrecke
© Freistaat Sachsen

Starke Präsenz auf internationaler Bühne: ITF in Leipzig

Beim International Transport Forum (ITF), das vom 6. bis 8. Mai 2026 in Leipzig stattfand, stellte der Freistaat Sachsen die Neubaustrecke Dresden – Prag in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Als „Regionaler Partner“ präsentierte Sachsen das Projekt an einem eigenen Ausstellungsstand und nutzte die internationale Plattform gezielt, um dessen Bedeutung hervorzuheben. Am Stand des Freistaates informierten sich hochrangige Gäste über den Planungsstand und die Perspektiven der Strecke. Auch Bundes­verkehrs­minister Patrick Schnieder sowie der tschechische Verkehrs­minister Ivan Bednárik waren vor Ort und unterstrichen damit die hohe politische Bedeutung des Projekts.

Henrik Saske informiert am Stand des Freistaates zum Planungsstand und zu Perspektiven der Strecke
© Freistaat Sachsen
Henrik Saske vom Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit Neubaustrecke Dresden – Prag

Enge Zusammen­arbeit mit Tschechien

Am 15. Mai 2026 traf Sachsens Staats­ministerin für Infrastruktur und Landes­entwicklung, Regina Kraushaar, erstmals mit dem neuen tschechischen Verkehrs­minister Ivan Bednárik in Dresden zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Neubau­strecke Dresden – Prag als gemeinsames Schlüsselprojekt.

Ministerin Kraushaar betonte die strategische Dimension des Projekts: Die Neubau­strecke sei kein rein regionales Vorhaben, sondern ein „bedeutendes europäisches Schlüssel­projekt“, das Menschen, Wirtschafts­räume und Regionen enger miteinander verbinde.

© Freistaat Sachsen
Sachsens Staats­ministerin für Infrastruktur und Landes­entwicklung, Regina Kraushaar mit dem tschechischen Verkehrs­minister Ivan Bednárik in Dresden

Auch Minister Bednárik hob die Bedeutung hervor und bezeichnete die Strecke – insbesondere den geplanten Erzgebirgstunnel – als zentrale Investition in einen modernen und nachhaltigen Verkehr in Mitteleuropa. 

Es wurde vereinbart, das Projekt gemeinsam gegenüber der Bundesregierung und auf europäischer Ebene weiter voranzubringen und insbesondere die Voraussetzungen für eine umfassende Finanzierung zu schaffen.

In Dresden trafen die sächsische Staatsministerin Regina Kraushaar und ihr tschechischer Amtskollege Ivan Bednárik aufeinander
© Freistaat Sachsen
Die sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, traf in Dresden auf den tschechischen Verkehrsminister Ivan Bednárik.