Gemeinsamer Planungsraum

Dienstag, 10.03.2026

Die EU zu Besuch beim Projekt Dresden – Prag

Margarida Marques, EU-Korridorkoordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor, informierte sich in Dresden und Umgebung über den Stand unserer Arbeiten.

Besuch im Infozentrum in Heidenau

Am 09. März 2026 traf sich Frau Marques in Dresden mit Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar und sprach über den Fortschritt der Neubaustrecke. Dabei wurde deutlich: Das Projekt ist ein zentraler Baustein im europäischen Schienennetz und für die nächsten Schritte braucht es weiter Tempo in der Umsetzung.

Margarida Marques und Regina Kraushaar im Interview
Margarida Marques, EU-Korridorkoordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor (links) und Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung

Am 10. März 2026 besuchte sie wichtige Orte des Projekts: die erste Station war das  Bohrkernlager, hier wurde sich begeistert über die geologischen Erkundungen ausgetauscht. Die Vielzahl an Bohrkernen, die wichtige Informationen über den Untergrund liefern, stieß auf großes Interesse. 

Margarida Marques besucht das Bohrkernlager in Pirna; im Hintergrund sind Bohrkerne zu sehen und das Fachpersonal erläutert die Bohrproben.
Margarida Marques beim Besuch im Bohrkernlager in Pirna

Danach ging es weiter ins Infozentrum nach Heidenau, wo Landrat Michael Geisler den Besuch mit einer Begrüßung eröffnete. Anschließend führte Holger Hagen, Projektleiter Tunnel der Deutschen Bahn, durch die Ausstellung und erläuterte Hintergründe des Tunnelbaus.

Organisiert wurde der Besuch vom EVTZ Eisenbahnneubaustrecke Dresden – Prag.

Gespräch von Margarida Marques und Holger Hagen am Tunnelbohrmaschinen‑Modell im Infozentrum Heidenau
Margarida Marques (rechts) und Holger Hagen (2. von rechts) tauschen sich am Modell der Tunnelbohrmaschine im Infozentrum Heidenau zum Tunnelbau aus